Die Stadt Baesweiler liegt im Westen des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, in der Jülicher Börde, einem Teil der niederrheinischen Bucht. Das Jahr 1975 war von nachhaltiger Bedeutung für die damalige Gemeinde. Neben der Verleihung des Stadtrechtes, begann fast zeitgleich der Niedergang des traditionsreichen Steinkohlebergbaus in Baesweiler. Nach der Schließung der Zechen „Carl Alexander“ und „Emil Mayrisch“ musste sich der Ort neu orientieren. Die Intensivierung der Landwirtschaft zeigte schnell neue Strukturen. Die ertragreichen Anbauflächen wurden stetig erweitert und sind heute eine der Haupterwerbsquellen für viele Einwohner der ländlichen Ortsteile. In den Gewerbegebieten im Bereich des Stadtteil Baesweilers siedelten sich vorwiegend mittelständische Unternehmen an, die von der Nähe zur niederländischen Grenze und zu Aachen profitieren.

Baesweiler hat sich zu einer modernen Wohnstadt gewandelt, deren verkehrsberuhigte Innenstadt mit attraktiven Geschäften und Restaurants zum Bummeln und Verweilen einlädt. Neben einem regen Vereinsleben ist auch die Kulturlandschaft der Stadt ein Anziehungspunkt für die Einwohner. Ein modernes Kulturzentrum in der historischen Wasserburg Baesweiler präsentiert zahlreiche verschiedene Veranstaltungen, u.a. die „Kultur nach 8“ oder Sommerfeste. Zur aktiven Freizeitgestaltung laden ein Sportpark - mit Freizeitbad, Tennis- und Minigolfanlage - oder schöne Anlagen, wie der Burgpark Setterich und der Volkspark ein. Das ehrgeizige Projekt „Carl Alexander-Park“, die Begrünung und touristische Nutzung alter Halden, steht kurz vor seinem Abschluss und wird neue Erholungsräume für die Bewohner erschließen. Die Gäste Baesweilers können auf Spaziergängen leider nur wenige historische Bauten entdecken, da der Ort während der zwei Weltkriege stark beschädigt wurde. Als ältester und wichtigster Sakralbau der Stadt gilt die mittelalterliche Kirche St. Martinus im Ortsteil Oidtweiler. Von der Burg Setterich konnte nur das Torhaus erhalten werden, das heute im Burgpark zu finden ist.